Die Zahlen
Wo Shops Umsatz liegen lassen
Fast jeder Shop, den wir auditieren, verliert Umsatz an denselben vier Stellen. Die meisten brauchen dafür keinen zusätzlichen Traffic: Sie müssen aufhören, den vorhandenen versickern zu lassen. Hier sind die Zahlen, und was sie für einen Shop deiner Größe bedeuten.
Abgebrochene Warenkörbe
Sieben von zehn Warenkörben schaffen es nie durch den Checkout
Branchenweit werden rund 70 % aller Warenkörbe abgebrochen; das Baymard Institute verfolgt diesen Durchschnitt seit Jahren. Für die meisten Shops ist die Zahl selbst nicht das Problem. Das Problem ist, dass danach nichts passiert: keine Erinnerung, keine Antwort auf das Zögern, kein Grund zurückzukommen.
Eine Standard-Strecke aus drei Erinnerungs-Mails holt typischerweise 5 bis 10 % dieser Warenkörbe zurück. Sie läuft automatisch, kostet pro Versand nichts und spielt ihre Einrichtung meist in den ersten Wochen wieder ein.
Für einen Shop mit 10.000 € Monatsumsatz
- Wert in abgebrochenen Warenkörben
- ≈ 23.000 €/Monat
- Zurückgeholt bei konservativen 5 %
- + 1.650 €/Monat
- Aufs Jahr gerechnet
- ≈ 19.800 €
- Gekauft
- Von Strecken zurückgeholt
- Verloren
E-Mail & CRM
Reife Marken machen ein Viertel ihres Umsatzes per E-Mail. Die meisten Shops fast nichts.
Branchen-Benchmarks verorten E-Mail bei 25 bis 30 % des Umsatzes etablierter E-Commerce-Marken. Die Shops, die zu uns kommen, liegen meist unter 5 %, oft bei null, weil Etsy die Transaktion abwickelt und die Kundenbeziehung an der Haustür endet.
Vier Strecken schließen den Großteil dieser Lücke: Willkommen, abgebrochener Checkout, nach dem Kauf, Rückgewinnung. Einmal gebaut, verkaufen sie jeden Tag danach, an Menschen, die schon bei dir gekauft haben.
Für einen Shop mit 10.000 € Monatsumsatz
- E-Mail-Umsatz heute (typisches Audit)
- ≈ 400 €/Monat
- Auf dem Benchmark-Niveau reifer Marken
- ≈ 2.500 €/Monat
- Lücke, an der die vier Kern-Strecken arbeiten
- ≈ 2.100 €/Monat
Bezahlte Anzeigen
Deine Bestseller subventionieren Anzeigen für Produkte, die niemand kauft
Shop für Shop trägt eine Handvoll Listings das Geschäft: In einem typischen Audit stehen die Top-4-Listings für rund 70 % des Umsatzes. Die Werbebudgets verteilen sich trotzdem meist über den ganzen Katalog, und ein Großteil davon kauft Klicks auf Produkte, die selten konvertieren.
Kampagnen um bewährte Bestseller neu zu strukturieren ist der schnellste Hebel, den wir kennen. Gleiches Budget, gleicher Shop, anderes Targeting: Das Keramik-Studio aus unseren Ergebnissen lief nach genau diesem Umbau mit 4,6 ROAS, vorher katalogweit bei knapp 2.
Für 2.000 € Werbebudget im Monat
- Katalogweite Kampagnen bei 2,2 ROAS
- 4.400 €/Monat
- Bestseller-fokussiert bei 4,6 ROAS
- 9.200 €/Monat
- Gleiches Budget, zusätzlicher Umsatz
- + 4.800 €/Monat
Listings nach monatlichem Umsatzanteil, ein typischer auditierter Shop
- Top-4-Listings: ≈70 % des Umsatzes
- Der Rest des Katalogs
Conversion & Bestellwert
Gleicher Traffic, größere Warenkörbe: die zwei Hebel, die fast alle auslassen
Die mittlere Produktseite konvertiert rund 2 % ihrer Besucher; gut optimierte Seiten schaffen über 3 %. Und die meisten Shops testen nie ein Bundle, einen Upsell oder eine Versandkosten-Schwelle, also bleibt der durchschnittliche Bestellwert, wo er angefangen hat.
Keiner der beiden Hebel braucht einen einzigen neuen Besucher. Bewertungen im sichtbaren Bereich, schärfere Fotos und Preistests bewegen die Conversion; Bundles und Angebote nach dem Kauf bewegen den Bestellwert. Zusammen verstärken sie sich.
10.000 Besuche im Monat, durchgerechnet
- Heute: 2,1 % Conversion × 38 € Bestellwert
- 7.980 €/Monat
- Conversion auf 2,6 % gehoben
- + 1.900 €/Monat
- Bestellwert auf 42 € gewachsen
- + 1.040 €/Monat
- Gleicher Traffic, nach beiden Hebeln
- 10.920 €/Monat (+37 %)
- Umsatz heute: 7.980 €
- Conversion 2,1 % auf 2,6 %: +1.900 €
- Bestellwert 38 € auf 42 €: +1.040 €
Welche dieser Lücken lässt dein Shop liegen?
Das kostenlose Audit beantwortet das mit deinen Zahlen statt mit Benchmarks: fünf Tage, ein schriftlicher Plan, der in jedem Fall dir gehört.